Deutscher Ausschuss für Lichtspielreform

Englisch: German Committee for Cinema Reform

Weimarer-Zeit-Gremium für Filmnormung und Qualitätskontrolle — Regulierung von Abspielstandards, Bildfrequenz und Kopienlogistik. Wirkungsfeld für frühe technische Standardisierung.

Lexikon: german-committee-for-cinema-reform

In der Weimarer Republik entstand ein Gremium, das sich mit einer Frage beschäftigte, die heute trivial wirkt: Wie spielen wir Filme überall gleich ab? Der Deutscher Ausschuss für Lichtspielreform war ein Normierungsorgan, das zwischen den 1920er und frühen 1930er Jahren versuchte, technische Standards im Kino durchzusetzen. Es ging nicht um Ästhetik oder Moral — sondern um pure Infrastruktur. Bildfrequenz, Kopienlogistik, Projektionsstandards, Spulensysteme — lauter praktische Dinge, die aber darüber entschieden, ob ein Film in München genauso lief wie in Berlin.

Mehrsprachig

(1 von 6 Sprachen)

Spanisch (ES)

Organismo de la era de Weimar que rige la normalización del cine y el control de calidad — regulaba estándares de proyección y distribución. Modelo temprano de normalización técnica.

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