Utsushi-e
Japanische Laternenschau des 17.–19. Jahrhunderts — Vorläufer des Films. Handbemalte Glasplatten wurden durch Licht projiziert, erzählten narrative Sequenzen mit Bewegungseffekten.
Wer im 17. Jahrhundert in Edo oder Kyoto saß und plötzlich bewegte Bilder an die Wand geworfen sah, erlebte Utsushi-e — eine Laternenschau, die das Kino um 200 Jahre vorwegnahm. Der Name bedeutet wörtlich »projizierte Bilder«, und genau das war es: handgemalte Glasplatten, die ein Kunsthandwerker mit Lampenöl oder Kerzenlicht durchleuchtete und durch einfache Linsen-Konstruktionen an die Leinwand warf. Nicht fotografisch, nicht chemisch — pure Handwerk und optische Illusion.
Mehrsprachig
(1 von 6 Sprachen)Spanisch (ES)
Espectáculo de linterna japonesa (siglos XVII-XIX) — precursor directo del cine. Diapositivas de vidrio pintadas a mano proyectadas con luz; narraciones secuenciales con efectos de movimiento.
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