Interlaced-Belichtung
Englisch: Interlaced Light Recording
Sensor- oder Filmtechnik, die Vollbilder in verschachtelte Halbbilder aufteilt — schnellere Bildfrequenz scheinbar ohne Datenmenge. Veraltete TV-Norm, heute kaum noch relevant.
Das Fernsehen der Nachkriegszeit hatte ein echtes Problem: Die Bildwiederholfrequenz musste hoch genug sein, um Flimmern zu vermeiden — aber die verfügbare Bandbreite war brutal knapp. Die Lösung hieß Interlacing: Man teilte jedes Vollbild in zwei zeitlich versetzte Halbbilder (Fields) auf. Das erste Field zeigte die geraden Zeilen, das zweite die ungeraden. Für das menschliche Auge verschmolzen diese 50 oder 60 Fields pro Sekunde optisch zu einem flimmerfreien Bild — obwohl die tatsächliche räumliche Auflösung deutlich unter einem echten Vollbild lag.
Mehrsprachig
(1 von 6 Sprachen)Spanisch (ES)
Técnica que divide fotogramas en semiimágenes entrelazadas — mayor frecuencia aparente sin costo de datos. Norma televisiva obsoleta.
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