Bristolphone
Britisches Synchronisationssystem der 1930er — Ton und Bild getrennt aufgenommen, später optisch gekoppelt. Billigere Alternative zu amerikanischen Standards, klangmässig limitiert.
Wer in den 1930ern britisches Kino abmischte, musste sich mit dem Bristolphone arrangieren — ein Synchronisationssystem, das Ton und Bild bewusst getrennt aufnahm und erst im Labor optisch wieder zusammenführte. Die Briten entwickelten das als kostengünstige Alternative zu den amerikanischen Standards (RCA Photophone, Western Electric), die deutlich teurere Ausrüstung erforderten. Das Bristolphone war praktisch: günstige Tonkameras, einfachere Schnitt-Workflows, reduzierte Lizenzgebühren. Für kleinere Studios eine echte Option.
Mehrsprachig
(1 von 6 Sprachen)Spanisch (ES)
Sistema británico de sonido-en-película de 1930 — sonido e imagen grabados por separado, acoplados ópticamente después. Económico pero tímbricamente limitado.
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