Gedankenfotografie

Englisch: Thought Photography

Frühe Trickfilm-Methode: Fotografische Belichterung von Gedanken und inneren Bildern des Protagonisten. Silent-Kino-Effekt, oft mit Doppelbelichtung umgesetzt — heute eher historisch.

Lexikon: thought-photography

Mit Gedankenfotografie versuchten frühe Filmemacher — namentlich das französische Kino der 1910er-Jahre — das Unsichtbare sichtbar zu machen: die visuellen Gedanken eines Charakters direkt auf den Film zu bannen. Man blendete buchstäblich die Innenwelt in den laufenden Shot ein, meist durch Doppelbelichtung oder optische Überlagerungen, manchmal auch durch reine Montage. Der Effekt wirkt heute naiv, war aber damals das einzige Werkzeug, um Subjektivität filmisch zu materialisieren.

Praktische Umsetzung:

Mehrsprachig

(1 von 6 Sprachen)

Spanisch (ES)

Técnica del cine mudo: los pensamientos del personaje como imágenes fotográficas superpuestas. Doblaje de exposición.

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