Philips-Miller-Verfahren
Englisch: Philips-Miller Process
Veraltete Nassfoto-Schnittechnik aus den 1950ern — Film wurde im Wasserbad entwickelt und geschnitten. Heute museale Rarität, relevant nur für Archivarbeit.
Beim Philips-Miller-Verfahren handelte es sich um eine in den 1950er Jahren entwickelte Nassfoto-Schnittechnik, bei der das Filmmaterial während der gesamten Bearbeitung in einem Wasserbad verbleiben musste. Anders als beim herkömmlichen Trockenschnitt — wo der Film auf dem Schneidetisch lag — wurde hier der Zelluloseacetat oder Cellulosenitrat-Film ständig benetzt gehalten. Das Wasser sollte das Material geschmeidig machen und gleichzeitig statische Aufladungen verhindern, die beim klassischen Schneiden zu Kratzern und Beschädigungen führten.
Mehrsprachig
(1 von 6 Sprachen)Spanisch (ES)
Técnica de corte en húmedo de los años 50: película desarrollada y editada en baños de agua. Obsoleta, solo relevante para restauración de archivos.
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