Kintopp
Englisch: Nickelodeon / Early cinema hall
Billiges Wanderkino der Frühzeit — Jahrmarkt, Bretterbude, später festes Lokal. Zuschauerschaft zahlte Nickel, daher der Name. Vorläufer des modernen Kinos.
Die Kintopp-Bewegung des frühen 20. Jahrhunderts beschreibt weniger ein technisches Phänomen als vielmehr eine ökonomische und soziale Realität: Bewegtbilder wurden zum Massenmedium, weil sie plötzlich billig zu sehen waren. In den USA sprach man vom Nickelodeon — fünf Cent Eintritt, daher der Name — in Deutschland vom Kintopp, abgeleitet vom englischen kinetoscope. Die Orte selbst waren dabei austauschbar: umgebaute Ladengeschäfte, provisorische Holzbuden auf Jahrmärkten, später feste Säle in Arbeitergegenden und an Bahnhöfen.
Mehrsprachig
(1 von 6 Sprachen)Spanisch (ES)
Cine ambulante de principios del siglo XX — barracas de feria o locales modestos. Público masivo por poco dinero — el nacimiento del negocio cinematográfico.
PREMIUM-INHALTE VERFÜGBAR
Dieser Eintrag enthält zusätzliche Inhalte, die mit einem FilmRadar-Abo freigeschaltet werden:
- ◇Medien (Bilder, Diagramme, Videos)
- ◇5 weitere Sprachen (FR, IT, HI, ZH, JA)
- ◇Aussprache in 9 Sprachen (Audio)
Wissen testen
? Quiz
Teste dein Wissen zu diesem Begriff
1. Zu welchem Department gehört "Kintopp"?
The Film Radar
Wer dreht gerade was in Deutschland?
Entdecke aktuelle Produktionen, Crew-Netzwerke und Branchenintelligenz auf The Film Radar — der visuellen Plattform für die deutsche Film- und Fernsehbranche.