Kyugeki

Japanisches Melodrama des frühen 20. Jh. mit operativen Gefühlsausbrüchen — extreme Emotion als Handlung. Einfluss auf Melodrama-Ästhetik, Übersteuerung und emotionale Roheit im modernen Kino.

Lexikon: kyugeki

Kyugeki — das japanische Melodrama des frühen 20. Jahrhunderts — operiert nach einer Logik, die westliche Dramaturgie grundlegend anders fasst. Hier ist Emotion nicht Konsequenz einer Handlung, sondern die Handlung selbst. Ein Schauspieler steht auf der Bühne und lässt sich von Trauer oder Wut regelrecht überfluten — nicht, um eine Szene zu spielen, sondern um das Publikum unmittelbar körperlich zu treffen. Diese operative Gefühlsentladung, diese rohe Affekt-Entäußerung ohne psychologische Vermittlung, prägt bis heute, wie wir melodramatische Momente im Kino verstehen und einsetzen.

Mehrsprachig

(1 von 6 Sprachen)

Spanisch (ES)

Melodrama japonés de principios del s. XX con arrebatos operísticos — emoción extrema como trama. Influyó en la estética melodramática, exceso emocional como dispositivo.

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