Kineskopierung
Englisch: Kinescope
Analoges Verfahren der 1950er–70er: Fernseh-Sendung wird von Monitor fotografiert auf 16mm-Film. Archivierungsnotwendigkeit vor Videoband — heute nur noch historisch relevant.
Bevor Videoband die Studios übernahm, blieb vielen Sendern nur eine Lösung: Die Live-Sendung direkt von der Monitoroberfläche fotografieren. Eine Kamera — meist 16mm — stand vor einem Fernsehmonitor und nahm auf, was dort gerade lief. Das Ergebnis war die Kineskopierung, benannt nach dem Kineskop, dem Bildröhren-Monitor selbst. Zwischen 1950 und Anfang der 1970er Jahre war das nicht Notbehelf, sondern Standard-Archivierungspraxis — weil es schlicht keine bessere Alternative gab, um Live-TV festzuhalten.
Mehrsprachig
(1 von 6 Sprachen)Spanisch (ES)
Método analógico años 50–70: grabar transmisión en vivo fotografiando el monitor en película 16mm. Antes de videocinta — hoy solo valor histórico.
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