Keiko-Eiga
Japanisches Genre der 1950er–60er — Film als ideologisches Trainingsmedium für Arbeiter und Aktivisten. Dokumentarisch, kollektiv und agitativ — nicht zur Unterhaltung gedacht.
Die japanische Arbeiterbewegung der Nachkriegszeit brauchte ein anderes Kino — eines, das nicht unterhielt, sondern mobilisierte. Keiko-Eiga, das «Trainingsfilm-Kino», war genau das: Zelluloid als Organizer-Tool, nicht als Fluchtmaschine. In den 1950ern und 60ern entstanden hunderte dieser Produktionen in Fabriken, Gewerkschaftshäusern und auf Baustellen — gedreht von und für Arbeiter, oft mit Handkameras, ohne Drehbuch, ohne Stars. Die Form folgte der Funktion: agitierend, kollektiv, unmittelbar.
Mehrsprachig
(1 von 6 Sprachen)Spanisch (ES)
Género japonés de los 50–60 — cine como medio de entrenamiento ideológico para trabajadores y activistas. Documental, colectivo, agitprop — sin intención de entretenimiento.
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