Interministerieller Ausschuß für Ost/West-Filmfragen
Englisch: Interministerial Committee for East/West Film Affairs
Deutsche Behördenkommission (1950er–80er) für Filmfinanzierung und politische Kontrolle während Kaltem Krieg. De-facto-Zensurbehörde für Koproduktionen zwischen BRD und DDR.
Während des Kalten Krieges brauchte man in der Bundesrepublik eine Instanz, die entschied, welche Filme mit dem Osten gemacht werden durften und welche nicht. Dieser Ausschuß, besetzt mit Vertretern aus Außenministerium, Innenministerium und Kulturressort, fungierte de facto als politische Kontrollstelle für alle Koproduktionen zwischen BRD und DDR — und später auch mit anderen Ostblock-Ländern. Er war nicht öffentlich, arbeitete hinter verschlossenen Türen, und seine Entscheidungen waren für Produzenten bindend, wenn sie staatliche Förderung oder Genehmigungen brauchten.
Mehrsprachig
(1 von 6 Sprachen)Spanisch (ES)
Comité gubernamental alemán occidental (años 50–80) que supervisaba financiación cinematográfica y control político de Guerra Fría. Órgano de censura efectiva para coproducciones.
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