Illusion-O
Breitbildverfahren der 1950er — Cinemascope-Konkurrenz mit anamorphem Objektiv und Spiegelkompensation. Selten verwendet, heute historisches Curiosum.
Mitte der 1950er Jahre wollte jeder Kamerahersteller sein eigenes Breitbildformat — und Illusion-O war ein solcher Versuch, allerdings einer mit merkwürdiger Technik. Das System nutzte ein anamorphes Objektiv, das die horizontale Auflösung quetschte, kombiniert mit einem Spiegelsystem, das die Kompensation im Aufnahmeprozess selbst handeln sollte. Klingt innovativ, war aber in der Praxis ein albtraum: Die Spiegelkompensation führte zu Licht- und Kontrastverlust, die optische Komplexität war unrentabel, und andere Formate — vor allem Cinemascope — hatten längst den Markt erobert.
Mehrsprachig
(1 von 6 Sprachen)Spanisch (ES)
Proceso panorámico de los 50 — competencia del Cinemascope con lente anamorfo. Raramente usado, hoy reliquia histórica.
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