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Sony-Bezeichnung für FireWire/IEEE 1394 — digitaler Datenkanal für HD-Kameras und externe Recorder. Obsolet durch USB-C und Thunderbolt.

Anfang der 2000er Jahre war i.Link die Standardverbindung zwischen HD-Kameras und externen Recordern — Sony hatte sich entschieden, FireWire/IEEE 1394 unter eigenem Label zu vermarkten. Es handelte sich um eine digitale Schnittstelle mit bis zu 400 Mbit/s (später 800 Mbit/s), über die unkomprimierte oder verlustarm komprimierte Videosignale ohne Qualitätsverlust übertragen werden konnten. DV-In/Out schaffte nur komprimiertes 25 Mbit/s-Material; i.Link ermöglichte höhere Datenraten und machte externe Speicherung auf Festplatte oder Profi-Recorder realistisch.

Am Set funktionierte das so: HDV-Kameras (Sony HVR-Serie, Panasonic GS-Serie) hatten i.Link-Buchsen, ein FireWire-Kabel verband sie mit einem tragbaren Recorder oder Desktop-Capture-System, und der Datenstrom floss in Echtzeit. Besonders beim ENG-Setup war das wertvoll — parallele Aufzeichnung war möglich, ohne die Kamera zu belasten. Im Schnitt folgte der übliche Workflow: i.Link-Grab über Editing-Software (Final Cut Pro, Vegas), Proxy-Generierung, Offline-Edit. Das war technisch sauberer als die Digitalisierung von Band über Composite oder S-Video.

Problem war: i.Link-Kabel waren teuer, die Treiber-Unterstützung schwankend, und der Standard selbst war bereits in den 2010ern am Aussterben. USB 3.0 kam auf, Thunderbolt übernahm die Rollen-Verteilung, und 400 Mbit/s über ein separates Kabel wurden überflüssig. Moderne Kameras (RED, Sony FX30, auch günstigere Modelle) nutzen USB-C oder HDMI für externe Aufzeichnung — schneller, universeller, mit weniger Zubehör-Chaos. i.Link-Equipment findet sich heute noch in Archiv-Digitalisierungs-Projekten oder Legacy-HDV-Beständen. Wer alte Tapes hat, kommt um das Equipment nicht herum — für neue Produktionen gehört der Begriff der Vergangenheit an.

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