Vertriebsgebühr

Englisch: Distribution fee

Provisionsanteil, den der Verleiher vom Einspielergebnis einbehält — üblicherweise 30–50 % im Kino, deutlich höher bei Streaming. Reduziert die Einnahmen für Produzent und Investor direkt.

Lexikon: distribution-fee

Der Verleiher nimmt sich seinen Schnitt, bevor überhaupt etwas bei Produzent oder Investor ankommt — das ist die Vertriebsgebühr, und sie ist einer der hartnäckigsten Kostenfaktoren in der Filmfinanzierung. Im Kino bewegt sich diese Provision typischerweise zwischen 30 und 50 Prozent des Einspielergebnisses, je nachdem wie stark der Verleih positioniert ist und wie viel Marketingarbeit er selbst trägt. Bei kleineren Produktionen oder schwachen Starts kann der Verleih auch 60 Prozent oder mehr einbehalten — das Risiko-Argument lautet dann, dass er ja auch für Flops zahlt.

Mehrsprachig

(1 von 6 Sprachen)

Spanisch (ES)

Porcentaje que el distribuidor retiene de la taquilla o ingresos digitales — normalmente 30–50 % en cines, más alto en plataformas. Reduce directamente los ingresos del productor.

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