Beim DFD-Workflow wird digitales Material auf Filmnegativ belichtet und zurückgescannt – so kriegst du den echten analogen Look ohne die Kosten und Hürden echter Filmaufnahmen.
Der Film Print Process ist der aufwändigste Weg, einem digital gedrehten Projekt analogen Charakter zu verleihen. Das digital aufgenommene Material wird über einen Filmrecorder auf echtes Filmnegativ belichtet, dort entwickelt und dann zurückgescannt. Das Ergebnis ist kein Filter und kein LUT — es ist echter Film mit echtem Korn, echter Farbwiedergabe und echten Halation-Effekten.
Der Workflow
1. Digitales Master wird an ein Filmlabor geschickt. 2. Ein Filmrecorder (z.B. ARRILASER) belichtet das Material Frame für Frame auf 35mm oder 16mm Negativ. 3. Das Negativ wird entwickelt. 4. Ein Scanner (z.B. ScanStation) tastet das entwickelte Material wieder digital ab. 5. Das Ergebnis wird ins finale Grading übernommen.
Kosten und Verfügbarkeit
Der Prozess ist teuer — je nach Länge und Format zwischen 5.000 und 50.000€. Labore, die den Service anbieten, werden weniger: Cinelab London, Fotokem LA, und eine Handvoll weiterer weltweit.
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