Berthon/Keller-Dorian-Verfahren

Englisch: Berthon/Keller-Dorian Process

Frühes Farb-Kinematografie-Verfahren (1908) — additive Farbmischung mit Farbrastern in Kamera und Projektor. Konkurrenz zum Kinemacolor, aber technisch aufwendiger und kommerziell weniger erfolgreich.

Lexikon: berthon-keller-dorian-process

Um 1908 herum versuchten französische Ingenieure — allen voran Édouard Berthon und Daniel Keller-Dorian — das Problem der Farbaufzeichnung zu knacken. Ihr Ansatz basierte auf additiver Farbmischung: Statt Farben chemisch in die Emulsion einzubrennen, legten sie ein feines Farbraster direkt auf das Filmmaterial. Das Raster bestand aus winzigen roten, grünen und blauen Linien oder Punkten — ähnlich dem Kinemacolor-Prinzip, aber mit einer entscheidenden Unterscheidung in der technischen Umsetzung.

Mehrsprachig

(1 von 6 Sprachen)

Spanisch (ES)

Proceso de cinematografía en color temprana (1908) — mezcla aditiva de color mediante pantallas de color en cámara y proyector. Alternativa al Kinemacolor, técnicamente compleja pero menos viable comercialmente.

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