Banned in Boston
Zensurphänomen der 1920er-30er: Bostons Stadtzensoren waren berüchtigt für Filmverbote wegen Unzucht oder Subversion. Paradox: Verbot als Werbung, Skandal steigert Kasse.
Boston war in den 1920er und 1930er Jahren das Zentrum einer Zensur-Hysterie, die Hollywood gleichermaßen fürchtete und zu nutzen wusste. Die Stadt — unter dem puritanischen Einfluss konservativer Bürgergruppen und einer besonders rigiden Filmkommission — verdammte regelmäßig Streifen, die auch nur den Hauch von sexuellem Inhalt, atheistischen Gedanken oder sozialer Aufrührer trugen. Ein Film, der in Boston verboten wurde, trug fortan das Stigma wie ein Ehrenabzeichen.
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(1 von 6 Sprachen)Spanisch (ES)
Fenómeno de censura de 1920–30: los censores de Boston infames por prohibir películas por obscenidad o subversión. Paradoja: prohibición como marketing.
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