Regisseur
Creative or operational relevance to directing
Die tarifliche Frist, nach der eine Mahlzeit fällig wird: sechs Stunden ab Arbeitsbeginn beziehungsweise ab dem Ende der letzten Pause.
Die Sechs-Stunden-Regel ist die Uhr hinter den Mahlzeiten: Spätestens sechs Stunden nach Arbeitsbeginn — und danach spätestens sechs Stunden nach Ende der letzten Pause — muss die nächste Mahlzeit beginnen.
In US-Tarifverträgen greifen meal penalties: Strafzahlungen pro angefangenem Intervall, für jedes Crew-Mitglied einzeln. Bei einer Crew von achtzig Personen summiert sich das innerhalb einer halben Stunde zu einem Betrag, für den man eine Einstellung mehr hätte drehen können.
Vor Ablauf der Frist kann die Aufnahmeleitung um Grace bitten — ein Zeitfenster von üblicherweise zwölf Minuten, das die Crew gewährt oder nicht. Gewährt sie es, läuft die Uhr weiter, ohne dass die Strafe greift.
Im deutschen Raum gilt diese Systematik so nicht; dort regeln Arbeitszeitgesetz und Tarifverträge Pausen mit eigenen Fristen.
Creative or operational relevance to directing
Importance in production planning and execution
1. Zu welchem Department gehört „Sechs-Stunden-Mahlzeit"?
2. Wie viele verschiedene Fachperspektiven bietet dieser Eintrag?
Das Lexikon ist Teil des Filmfarm-Ökosystems — neben Kalkulation (FilmBalance), Branchen-Magazin (FilmCircus) und Crew-Vernetzung (FilmCall, CrewMesh). Eine gemeinsame Begriffswelt für die ganze Produktion.