Regisseur
Creative or operational relevance to directing
Der Zeitpunkt der ersten Klappe — nicht zu verwechseln mit dem Crew Call, der Stunden früher liegen kann.
Shooting Call ist die Zeit, zu der tatsächlich gedreht wird: Kamera steht, Licht steht, Darsteller sind fertig. Zwischen Crew Call und Shooting Call liegt der komplette Aufbau — bei einem Innenmotiv mit viel Licht durchaus zwei bis drei Stunden.
Weil sonst niemand planen kann. Der Cast braucht die Zeit, um Maske und Kostüm zu takten. Die Regie braucht sie, um zu wissen, wie viel Drehzeit der Tag überhaupt hat. Und die Produktion liest daran ab, ob der Aufbau realistisch kalkuliert war.
Der Shooting Call wird selten auf die Minute gehalten und ist trotzdem kein Richtwert: Wer regelmäßig eine Stunde später anfängt, hat ein Problem im Aufbau, nicht im Plan. Die Regieassistenz notiert die tatsächliche Zeit im Tagesbericht — daraus entsteht die Erfahrung für den nächsten Plan.
Creative or operational relevance to directing
Importance in production planning and execution
1. Was beschreibt „Dreh-Call" am besten?
2. Zu welchem Department gehört „Dreh-Call"?
3. Wie viele verschiedene Fachperspektiven bietet dieser Eintrag?
Das Lexikon ist Teil des Filmfarm-Ökosystems — neben Kalkulation (FilmBalance), Branchen-Magazin (FilmCircus) und Crew-Vernetzung (FilmCall, CrewMesh). Eine gemeinsame Begriffswelt für die ganze Produktion.