Zeitdeckung
Englisch: Real-time continuity
Erzählzeit entspricht Spielzeit — die Filmhandlung dauert genauso lange wie ihre Projektion. Hitchcocks "Rope" oder "127 Hours" funktionieren nach diesem Prinzip.
Im Schnitt entsteht Zeitdeckung, wenn die tatsächliche Dauer der erzählten Handlung mit der Projektion synchron läuft. Keine Zeitsprünge, keine Raffung — was auf der Leinwand neunzig Minuten dauert, dauert in der Geschichte auch neunzig Minuten. Das klingt simpel, erfordert aber im Schnitt eine vollkommen andere Logik als normales Erzählen. Du kannst keine Tageszeitsprünge mit Schnitten kaschieren, keine Übergangsmontagen einbauen. Jede Schnitt-Entscheidung muss narrativ transparent sein, ohne Zeit zu stehlen.
Hitchcock hat mit Rope
Mehrsprachig
(1 von 6 Sprachen)Spanisch (ES)
El tiempo de pantalla coincide con el tiempo de la historia — lo que ves dura exactamente como en la realidad. Rope y 127 Hours son ejemplos clásicos.
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