Neoformalismus I & II
Englisch: Neoformalism I & II
Sowjetische Filmtheorie (Eisenstein, Kuleshov, Vertov) reaktiviert in den 1970ern — Form vor Inhalt, Montage als eigentliche Sprache des Films. Bricht mit literarischer Erzählung.
Die sowjetischen Montage-Theoretiker der 1920er Jahre — Eisenstein, Kuleshov, Vertov — arbeiteten mit einem radikalen Gedanken: Film ist nicht Literatur mit bewegten Bildern, sondern eine eigenständige Sprache, deren Grammatik in der Montage liegt. Der Schnitt schafft Bedeutung, nicht die Einstellung allein. Diese Idee verschwand nach Stalin, wurde aber in den 1970ern im Westen wiederentdeckt und systematisiert — nicht als historische Rekonstruktion, sondern als theoretisches Werkzeug für zeitgenössisches Denken über Form.
Mehrsprachig
(1 von 6 Sprachen)Spanisch (ES)
Teoría fílmica soviética (Eisenstein, Kuleshov, Vertov) revitalizada en los 70 — forma sobre contenido, montaje como lenguaje verdadero. Rechaza narrativa literaria.
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