Regisseur
Creative or operational relevance to directing
Der höhenverstellbare Stuhl, an dem Maske gemacht wird — mit Fußstütze, Kopfstütze und rundum zugänglich. Am Set gleichbedeutend mit der Zeit in der Maske.
Der Maskenstuhl ist Arbeitsgerät: höhenverstellbar, damit die Maskenbildnerin im Stehen arbeiten kann, mit Fußstütze und Armlehnen für Darsteller, die zwei Stunden darin sitzen, und frei zugänglich von allen Seiten. Rücken und Kopfstütze lassen sich separat einstellen; bei Prothetikarbeiten wird die Rückenlehne häufig flach abgesenkt, damit der Hals vollständig zugänglich ist. Der Stuhl steht in der Maske — einem eigenen Raum oder einem abgeteilten Bereich des Fahrzeugs — und bleibt während der gesamten Drehzeit dort, weil die Maskenbildnerin ihr Werkzeug und ihre Produkte um ihn herum aufbaut.
Ein normaler Stuhl zwingt die Maskenbildnerin in eine gebeugte Haltung — über Jahre ist das ein Berufsrisiko. Ein Darsteller, der unbequem sitzt, bewegt sich; bei Prothetik ist das der Unterschied zwischen einer sitzenden Applikation und einer, die nachgearbeitet werden muss. Deshalb gehört ein geeigneter Maskenstuhl zur Ausrüstungsliste, die die Produktion stellt oder deren Bereitstellung vertraglich geregelt wird.
„Im Stuhl sitzen" heißt am Set schlicht: in der Maske sein. Die Zeit darin steht in der Disposition und bestimmt den Talent Call — bei aufwendiger Prothetik beginnt sie mitten in der Nacht.
Creative or operational relevance to directing
Importance in production planning and execution
1. Zu welchem Department gehört „Maskenstuhl"?
2. Wie viele verschiedene Fachperspektiven bietet dieser Eintrag?
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