Kinoki
Sowjetische Avantgarde-Bewegung der 1920er — Dziga Vertov und Kollektiv drehten mit versteckter Kamera Alltag ab, ohne Schauspieler oder Szenario. Radikale Abkehr vom Spielfilm.
Die Kinoki-Bewegung entstand aus einer radikalen Ungeduld heraus — Dziga Vertov und sein Kollektiv wollten die Lüge des Spielfilms nicht länger ertragen. Sie packten ihre Kameras und gingen hinaus, um das Rohmaterial der Realität einzufangen, ohne Schauplätze, ohne Drehbuch, ohne die Heuchelei von Schauspielern. Das war Ende der 1920er Jahre in der Sowjetunion kein philosophisches Experiment, sondern ein revolutionärer Akt.
Mehrsprachig
(1 von 6 Sprachen)Spanisch (ES)
Movimiento de vanguardia soviética de los años 20 — Dziga Vertov y su colectivo filmaban la realidad con cámaras ocultas, sin actores ni guión.
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