Regisseur
Creative or operational relevance to directing
Komparse mit erkennbarem eigenem Auftritt — der Kellner, der serviert, der Passant, der angerempelt wird. Kein Text, aber eine Handlung, die die Kamera sucht. Wird gesondert gebucht und bezahlt.
Zwischen der Masse im Hintergrund und der kleinen Sprechrolle liegt eine eigene Stufe: der Feature-Komparse. Er hat keinen Text, aber eine Handlung, die im Bild stattfindet und auf die geschnitten werden kann — der Kellner, der das Glas abstellt, der Mann, der aufsteht und geht, die Frau am Nebentisch, die kurz herübersieht.
Weil es anders geprobt und anders bezahlt wird. Ein Feature-Komparse bekommt eine Einweisung, steht auf einer Marke, hat ein Timing zum Dialog und wird bei Bedarf einzeln nachgedreht. Wer das mit einem regulären Komparsen besetzt, merkt es im vierten Take — die Handlung sitzt nicht wiederholbar.
Sobald ein Satz fällt, ist es keine Komparserie mehr, sondern eine Sprechrolle mit eigenem Vertrag und eigener Gage. Diese Grenze wird in der Praxis regelmäßig am Set überschritten — mit der Folge, dass die Einstufung nachträglich korrigiert werden muss.
Creative or operational relevance to directing
Importance in production planning and execution
1. Was beschreibt „Feature-Komparse" am besten?
2. Zu welchem Department gehört „Feature-Komparse"?
3. Wie viele verschiedene Fachperspektiven bietet dieser Eintrag?
Das Lexikon ist Teil des Filmfarm-Ökosystems — neben Kalkulation (FilmBalance), Branchen-Magazin (FilmCircus) und Crew-Vernetzung (FilmCall, CrewMesh). Eine gemeinsame Begriffswelt für die ganze Produktion.