Größe der Lichtaustrittsöffnung bestimmt Härte und Ausbreitung des Lichts — kleinere Softboxen erzeugen härtere Schatten.
Definition
Die Softbox-Größe bestimmt Lichtqualität und Schattencharakteristik in der Filmproduktion. Größere Softboxen erzeugen weicheres Licht, kleinere härtere Schatten.
Anwendung in der Praxis
Verschiedene Softbox-Größen für spezifische Aufgaben:
- 60x90cm: Portraitaufnahmen, einzelne Personen
- 100x100cm: Gruppenaufnahmen, größere Flächen
- 150x200cm: Ganzkörperaufnahmen, Hintergrundausleuchtung
- Striplight 30x120cm: Kantenlicht, Haarabriss
Technische Details
Wichtige Parameter:
- Lichtausbeute: Größere Softboxen reduzieren Lichtverlust um 0,5-1 Blende
- Schattenhärte: 1:3 Verhältnis zwischen Softbox-Größe und Motivdistanz für weiche Schatten
- Abstrahlwinkel: Variiert von 45° (kleine) bis 120° (große Softboxen)
- Aufbauzeit: 2-5 Minuten je nach Größe und System
Praktische Hinweise
- Softbox-Durchmesser sollte mindestens 1/3 der Motivgröße betragen
- Abstand zur Softbox bestimmt Lichtabfall: Doppelte Entfernung = 2 Blenden weniger
- Belichtungsmesser am Motiv messen, nicht an der Softbox
- Transport: Faltbare Systeme für Locationdreh, feste für Studioarbeit
Professionelle Standards
Standardgrößen in der Produktion:
- Kompatibilität mit gängigen Lampensystemen (Bowens, Elinchrom)
- Schnellwechselsysteme für Setup-Änderungen
- Einheitliche Farbtemperatur durch Diffusionsmaterial
- Dokumentation der verwendeten Größen für Anschlussaufnahmen
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