Einzeladressierung jeder LED-Zelle eines Pixel-Lichts wie Astera Titan oder ARRI SkyPanel. Per Software werden Animationen, Pixel-Effekte und Praktikal-Simulationen bespielt.
Definition
Pixel Mapping bezeichnet die digitale Zuordnung einzelner LED-Pixel zu Steuersignalen. Jeder Pixel erhält individuelle RGB-Werte und kann separat angesteuert werden.
Anwendung in der Praxis
Pixel Mapping wird eingesetzt für:
- LED-Panels: Ansteuerung großflächiger Video-Walls mit individueller Pixelkontrolle
- Effekt-Beleuchtung: Animation von Lauflichtern und Farbverläufen
- Background-Ersatz: Dynamische Hintergründe mit präziser Farbwiedergabe
- Praktische Lichter: Integration in Set-Dekoration mit programmierten Lichtsequenzen
Technische Details
Technische Spezifikationen:
- Ansteuerung via DMX512, Art-Net oder sACN-Protokoll
- Auflösungen von 16x16 bis 4096x2160 Pixel je nach Panel-Größe
- Farbtiefe 8-bit bis 16-bit pro Farbkanal
- Refresh-Rate 25Hz bis 3840Hz für flimmerfreie Aufnahmen
Praktische Hinweise
- Mapping-Software vor Drehbeginn testen und kalibrieren
- Backup-Konfigurationsdateien für alle Setups erstellen
- Kamera-Framerate mit LED-Refresh abstimmen
- Stromversorgung dimensionieren: Vollauslastung benötigt 60-80W pro m²
Professionelle Standards
Standards für Filmproduktion:
- CRI >95 und TLCI >95 für akkurate Farbwiedergabe
- Genlock-Synchronisation mit Kamera-Shutter
- Farbtemperatur 2700K bis 6500K einstellbar
- DMX-Adressierung nach USITT-Standard
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