Kompakter LED-Miniblitz von Godox mit eingebautem Akku — für mobile Aufhellung bei Interviews und Kleinproduktionen.
Technische Details
Das M1 erzeugt mit 60 RGB-LEDs eine Lichtstärke von 1800 Lux bei einem Meter Entfernung. Die Farbwiedergabe erreicht einen CRI-Wert von ≥96 und einen TLCI-Wert von ≥98. Das Panel bietet 36.000 Farbvariationen und 15 Spezialeffekte wie Polizeilicht, Gewitter oder Kerzenflammen-Simulation. Die Steuerung erfolgt über vier Drehregler am Gehäuse oder via Godox Light-App über Bluetooth 4.0. Der interne Akku ermöglicht eine Betriebszeit von 1,5 bis 3 Stunden je nach Leistungseinstellung.
Geschichte & Entwicklung
Godox stellte das M1 2019 als Antwort auf die wachsende Nachfrage nach ultra-kompakten LED-Panels für Content Creator und Smartphone-Filmer vor. Das Panel positionierte sich zwischen den etablierten Aputure MC und den günstigeren No-Name-Produkten. 2021 folgte eine leicht überarbeitete Version mit verbesserter App-Konnektivität und optimierter Farbkalibrierung.
Praxiseinsatz im Film
Das M1 eignet sich primär als Akzentlicht (Accent Light) für Nahaufnahmen und praktische Lichtquellen in beengten Räumen. Aufgrund seiner geringen Größe lässt es sich problemlos hinter Objekten verstecken oder mit Magneten an Metalloberflächen befestigen. In der Netflix-Serie "Dark" wurden ähnliche Kompaktpanels für die charakteristischen Farbakzente in Höhlenszenen eingesetzt. Das Panel erreicht jedoch nicht die Lichtmenge für Hauptlicht-Anwendungen bei größeren Einstellungen.
Vergleich & Alternativen
Direkter Konkurrent ist das Aputure MC mit vergleichbaren Spezifikationen aber höherem Preis und besserer Verarbeitungsqualität. Das Nanlite PavoTube II 6C bietet mehr Lichtleistung, ist jedoch deutlich größer. Für professionelle Produktionen setzen Beleuchter eher auf Astera Titan Tubes oder Quasar Science Q-LED, die robuster und lichtstärker sind. Das M1 bleibt eine Budget-Option für kleinere Produktionen und als Ergänzungslicht in größeren Setups.
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