DZOFilm Tango: Kompakte Cinema-Objektive mit T2.8 Blende und einheitlichem 95mm Frontdurchmesser für konsistente Mattebox-Nutzung.
Technische Details
Die Tango-Objektive verfügen über ein 14-blättriges Blendendesign für kreisrunde Bokeh-Charakteristik und eine Naheinstellgrenze von 0,6m beim 18-55mm und 1,2m beim 75-200mm. Der Frontdurchmesser beträgt einheitlich 95mm mit M95x1.0 Filtergewinde. Beide Objektive wiegen 2,1kg (18-55mm) bzw. 2,8kg (75-200mm) und messen 195mm bzw. 245mm in der Länge. Die Konstruktion umfasst 16 Linsenelemente in 11 Gruppen (18-55mm) und 18 Elemente in 13 Gruppen (75-200mm), jeweils mit mehrschichtiger Nanobeschichtung. Verfügbar sind die Anschlüsse PL, EF und E-Mount mit standardisierten 0,8mm Pitch-Zahnkränzen für Follow Focus-Systeme.
Geschichte & Entwicklung
DZOFilm brachte die Tango-Serie 2021 auf den Markt. Das 2019 gegründete Unternehmen aus Hangzhou erweiterte 2022 die Serie um Macro-Versionen.
Praxiseinsatz im Film
Netflix nutzte die Objektive für "The Peripheral" (2022) in Handheld-Sequenzen. Die konstante T2.9-Blende vereinfacht Zoomfahrten ohne Belichtungskorrektur. Das 18-55mm deckt Weitwinkel bis Portrait ab, das 75-200mm komprimiert Perspektiven für Interviews. Beide Brennweiten funktionieren an Gimbals wie dem DJI Ronin 4D.
Vergleich & Alternativen
Angenieux Optimo-Zooms kosten etwa das Dreifache, bieten aber größere Zoombereiche. Canon CN-E Zooms haben variable Blende (T3.7-5.6) und mehr Gewicht. Sigma Cine Zooms zeigen inkonsistente Farbwiedergabe zwischen den Brennweiten. Die Tango-Objektive eignen sich für mittlere Budgets, erreichen aber nicht die Brennweitenbereiche für High-End-Produktionen.
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