Canons Festbrennweiten-Serie für Cinema EOS mit durchgängiger T-Blende und professioneller Mechanik.
Technische Details
Brennweiten
| 14 | 20 | 24 | 35 | 50 | 85 | 100 | 135 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| T3.1 | T1.5 | T1.5 | T1.5 | T1.3 | T1.3 | T1.4 | T2.2 |
| 0,28m | 0,25m | 0,25m | 0,30m | 0,45m | 0,85m | 0,85m | 0,85m |
| 1,17kg | 1,05kg | 1,13kg | 1,17kg | 1,28kg | 1,37kg | 1,45kg | 1,56kg |
| 114 | 114 | 114 | 114 | 114 | 114 | 114 | 114 |
| 104° | 84° | 74° | 54° | 40° | 24° | 20° | 15° |
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EF · 114mm Front · 300° Fokus · S35
Geschichte & Entwicklung
Canon führte die CN-E Prime-Serie 2012 als Reaktion auf die wachsende Nachfrage nach cinematographischen Objektiven für DSLR- und spiegellose Kameras ein. Die Entwicklung basierte auf Canons L-Serie Fotoobjektiven, jedoch mit cinematographischen Modifikationen wie präziseren Fokusringen und optimierter Farbabstimmung. 2014 erweiterte Canon die Serie um die längeren Brennweiten 100mm und 135mm. Die Objektive entstanden aus der Notwendigkeit, kostengünstige cinematographische Optiken für die aufkommende DSLR-Kinematographie anzubieten.
Praxiseinsatz im Film
Die CN-E Primes etablierten sich schnell in der Independent-Filmproduktion und bei Dokumentarfilmern. Roger Deakins setzte die 50mm CN-E für Testaufnahmen zu "Blade Runner 2049" ein. Die Serie findet breite Anwendung bei Netflix-Produktionen und in der Werbung. Typische Workflows umfassen den Einsatz an Canon C300/C500-Kameras sowie RED- und ARRI-Systemen mit EF-Adaptern. Die Objektive bieten organische Bokeh-Charakteristik und minimale Focus Breathing, jedoch begrenzte Lichtstärke im Vergleich zu High-End-Cine-Objektiven.
Vergleich & Alternativen
Die CN-E Primes positionieren sich zwischen Foto-Zoomobjektiven und Premium-Cine-Objektiven wie Zeiss CP.3 oder Cooke S4/i. Gegenüber den teureren Alternativen bieten sie gute optische Qualität bei moderatem Preis, jedoch ohne Parfocal-Eigenschaften oder T-Stop-Kalibrierung über die gesamte Serie. Canon ergänzte 2019 die Serie um die CN-E Sumire Primes mit wärmerer Farbcharakteristik. Für moderne Produktionen konkurrieren sie mit Sigma Cine Primes und den neuen Canon RF-Mount CN-R Objektiven.
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