Stabförmiges RGB-LED-Licht von Aputure — flexibel formbar, für Akzentbeleuchtung und Farbeffekte geeignet.
Technische Details
Jede INFINIBAR misst 1.030 × 35 × 35 mm bei einem Gewicht von 1,8 kg und verbraucht maximal 72 Watt. Die 256 SK6812-LEDs sind in 16 Pixel-Zonen unterteilt, wodurch komplexe Farbverläufe und Animationen möglich werden. Das Gehäuse aus eloxiertem Aluminium erreicht die Schutzklasse IP54. Die Steuerung erfolgt über DMX512, Art-Net, sACN oder die Sidus Link App per Bluetooth. Vier Einheiten lassen sich per Daisy-Chain über ein proprietäres Magnetsystem nahtlos verbinden. Die interne Batterie bietet bei 50% Helligkeit eine Laufzeit von 70 Minuten, alternativ erfolgt die Stromversorgung über V-Mount-Akkus oder Netzteil.
Geschichte & Entwicklung
Aputure brachte die INFINIBAR im Oktober 2021 auf den Markt. 2023 folgte das INFINIBAR 4-Light Kit mit erweiterte Wireless-Reichweite und optimierte Diffusoren.
Praxiseinsatz im Film
Akzentbeleuchtung in beengten Räumen, praktisches Licht in Fahrzeugen, Simulation von Neonröhren und LED-Strips. Vier Einheiten ergeben vier Meter durchgehende Lichtfläche. Einsatz für Hintergrundbeleuchtung, Color-Washing von Wänden oder Integration in Set-Dekoration. Der geringe Stromverbrauch macht sie geeignet für Run-and-Gun-Produktionen.
Vergleich & Alternativen
Hauptkonkurrenten: Astera TitanTube und Quasar Science Q-LED. INFINIBAR bietet magnetisches Verbindungssystem und 16-Pixel-Aufteilung, TitanTubes haben 8 Pixel und höhere Schutzklasse (IP65). Für höhere Lichtleistung: Kino Flo FreeStyle. Für präzise Pixel-Kontrolle: Arri SkyPanel oder LED-Walls. Budget-Alternativen: Godox oder Neewer RGB-Röhren ohne professionelle Farbwiedergabe und Modularkonnektivität.
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